Das braucht ein Zeugnis mit der Note "sehr gut"

Avatar
Robert Lassen
30. März 2021
Image

Ein wirklich sehr gutes Zeugnis besteht aus mehr als "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit". Es gibt viele kleine und große Merkmale, die ein solches Zeugnis auszeichnen. Lesen Sie, wie Sie einem sehr guten und verdienten Mitarbeiter ein Zeugnis ausstellen, welches aus der Masse an positiven Zeugnissen hervorsticht.

Aussagekräftige Tätigkeitsbeschreibung

Gerade bei einem sehr guten Zeugnis sollte besonderer Wert auf eine individuelle und aussagekräftige Tätigkeitsbeschreibung gelegt werden. Allgemein klingende Aufgaben wie: "Betreuung von Kunden" oder "Erstellung von Angeboten" sind zu oberflächlich. Angemessener sind Formulierungen wie: "Betreuung von Groß- und Schlüsselkunden aus der Pharmaindustrie" oder "Ausarbeitung von individuellen Angeboten und deren Nachverfolgung". Sofern damit keine Geschäftsgeheimnisse veröffentlicht werden, können auch einzelne Großkunden genannt werden.

Konkrete Erfolge

Besondere Leistungen und konkrete Erfolge gehören zur Verifizierung der sehr guten Note dazu. So können Verkaufserfolge, zusätzlich übernommene Verantwortung und erfolgreich abgeschlossene Projekte erwähnt werden. Ein formal sehr gutes Zeugnis wirkt ohne die Nennung von Erfolgen gleich weniger glaubwürdig.

Beispiel:
Besonders hervorzuheben ist die von Herrn Schmitz innerhalb weniger Jahre signifikante Erhöhung unseres Markanteils.

Richtige Unterschriften

Grundsätzlich gilt, dass ein Zeugnis von einem in der Hierarchie höher gestellten Mitarbeiter bzw. dem direkten Vorgesetzten unterschrieben werden muss. Wenn ein Zeugnis nur von einem Mitarbeiter der Personalabteilung unterschrieben wurde, kann das ausdrücken, dass der direkte Vorgesetzte mit dem Zeugnis nicht einverstanden ist.

Im Optimalfall stehen auf dem Zeugnis zwei Unterschriften. Zum einen vom direkten Vorgesetzten und zum anderen von der Personalleitung oder einem Mitarbeiter der Personalabteilung. Der Geschäftsführer sollte auch bei einem sehr guten Zeugnis nur unterschreiben, wenn auch eine direkte Zusammenarbeit erkennbar ist. Zumindest ist in diesem Fall wichtig, dass gleichzeitig auch der direkte Vorgesetzte unterschreibt.

arrow-up icon